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Wildgerichte neu interpretiert: „Wild gegrillt“ von Tom Heinzle

Kühne Kopfsprünge ins erfrischende Wasser des Sees oder des Pools, Sonnenbaden und stundenlanges Lesen auf der Picknickdecke sind drei Aktivitäten, die einen entspannten Sommertag so richtig schön machen können. Wenn der Tag dann in einen lauen Abend übergeht, besteht der perfekte Abschluss klassischerweise aus leckeren Gerichten vom Grill. Doch warum immer nur Bratwürste und Steaks von Schwein und Rind zubereiten? Wer dem klassischen BBQ einen raffinierten Twist verleihen möchte, dem sei Tom Heinzles neues Buch „Wild gegrillt“ ans Herz gelegt.

Keine Angst vor Wild

Der „foodverliebte“ Grill-Profi zeigt in „Wild gegrillt“, wie man mit dem Fleisch von Wildtieren fantastische Gerichte auf den Teller zaubert. Wildbret hat den Ruf, schwierig in der Zubereitung und sehr hitzeempfindlich zu sein. Doch Tom Heinzle überzeugt vom Gegenteil und entkräftet alle Einwände. Und es lohnt sich: Wild beeindruckt nicht nur mit seinen markanten Geschmacksnuancen, es ist auch fettarm und gesünder als Fleisch aus konventioneller Tierzucht.
Der Nachfolger des preisgekrönten Bestsellers „Wild grillen“ interpretiert Wildgerichte völlig neu und widmet sich unter anderem der Zubereitung von Reh und Hirsch, Wildschwein und Ente sowie Flusskrebs und Wasserbüffel. Tannenwipfelsalz, aromatisierte Öle und Wildkräuter veredeln dabei Heinzles außergewöhnliche und innovative Geschmackskombinationen. Zahlreiche atmosphärische Farbfotos machen das Buch mit knapp 80 Rezepten auf 200 Seiten zu einem umfangreichen Küchenschatz.
Und wer sagt, dass es nach dem Grillvergnügen keinen süßen Abschluss geben darf? Hier überrascht uns der Autor mit Rezepten für schmackhafte, gegrillte Desserts wie flambierte Birne und Mohnnudeln mit Kirschen.
Vorsicht ist nur geboten, wenn sämtliche Nachbar:innen dem köstlichen Geruch des Grills folgen und über den Gartenzaun schielen. Dann sollte man die Rezepte parat halten…